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Kunstbanausen: »Kunst nach 1945 / Deutschland / Aktionskunst / Joseph Beuys« (Junge Freunde Staatsgalerie)

Dieses Mal dreht sich bei den Kunstbanausen alles um die Kunst nach 1945 in Deutschland, insbesondere um die Aktionskunst und Joseph Beuys.

Kunst kann irritieren, provozieren und zum Mitmachen anregen – besonders dann, wenn man sie gemeinsam entdeckt. Gerade die Kunst nach 1945 stellt viele Fragen: Was kann Kunst sein? Muss sie ein Objekt hervorbringen? Oder kann auch eine Handlung, ein Gespräch oder eine Idee Kunst sein? »Kunstbanausen« macht den Einstieg leichter und eröffnet neue Perspektiven auf zentrale Positionen der Nachkriegskunst in Deutschland.

In den 1960er- und 70er-Jahren verlassen viele Künstlerinnen und Künstler die traditionellen Wege der Kunstproduktion. Aktionen, Performances und gesellschaftliche Interventionen rücken in den Mittelpunkt. Kunst wird zum Ereignis, das das Publikum einbezieht und bestehende Vorstellungen von Kunst bewusst hinterfragt. Eine der prägendsten Figuren dieser Entwicklung ist Joseph Beuys, der mit seinem erweiterten Kunstbegriff und seinen Aktionen die Kunst nachhaltig veränderte.

Lisa-Marie Rauscher nimmt dich mit in die Welt der Aktionskunst und zu den Ideen von Joseph Beuys. Gemeinsam erkundet ihr, wie Kunst gesellschaftliche Prozesse anstoßen kann, warum Beuys davon überzeugt war, dass jeder Mensch kreativ handeln kann, und weshalb seine Werke und Aktionen bis heute kontrovers diskutiert werden. Eine Führung für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern ihre Wirkung auf Gesellschaft und Alltag entdecken möchten.

 

 

  • Termin
    Donnerstag, 10. September 2026, 18:15 Uhr

  • Treffpunkt:
    Foyer des Stirling-Baus in der Staatsgalerie

  • Kosten:
    Mitglieder frei, Gäste 13,50 Euro